
In vier auf die wichtigsten Neuerungen konzentrierten Vorträgen berichten Fachreferenten der MED-ECOLE über Wissenswertes auf dem Gebiet des Rettungswesens. Diskussionen schließen sich an und runden die Eindrücke. Diese kostenlose Fortbildung für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten wird anerkannt als rettungsdienstliche Pflichtfortbildung.
In den Pausen können Kontakte neu geknüpft oder vertieft werden. Außerdem besteht Möglichkeit zum intensiven Erfahrungsaustausch. Während des Symposiums stehen allen Teilnehmern die Räume der MED-ECOLE zur Besichtigung offen, sogar der Einsatz-Trainingsparcours.
10:30 - 11:00 Uhr Zusammenkunft, Begrüßung
11:00 - 11:30 Uhr Vortrag Moritz Hippe: "ERC-Guidelines 2010 - Was ändert sich?"
11:30 - 11:45 Uhr Diskussion
11:45 - 12:00 Uhr Kaffeepause
12:00 - 12:30 Uhr Vortrag Ingo Kolmorgen: "Rettungsassistentengesetz - Eine unendliche Geschichte?"
12:30 - 13:15 Uhr Mittagspause mit kleinem Imbiss
13:15 - 14:00 Uhr Vortrag Stefanie Dieing und Kevin Siewertsen: "Rettungsdienstschule - moderne pädagogische Ansätze"
14:00 - 14:15 Uhr Kaffeepause
14:15 - 15:00 Uhr Vortrag Konstantin Keunecke: "Intraossärer Zugang? Mit Bolzenschuss oder Bohrer?"
Ist Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin, ERC-ALS-Instruktor. Als ärztlicher Leiter gehört er zum Leitungsteam der MED-ECOLE. Seit 2006 führt die Rettungsdienstschule ALS-Providerkurse durch. Damit gehörte sie zu den ersten Lehrinstituten in Deutschland.
In seinem Vortrag erläutert Moritz Hippe die jüngst publizierten Leitlinien des European Resuscitation Council (ERC) zur kardiopulmonalen Reanimation (CPR). Sie ersetzen die zuletzt 2005 überarbeite Fassung. Wie die vorausgegangenen Leitlinien basieren auch die Leitlinien 2010 auf dem aktuellen internationalen "Consensus on CPR Science with Tetreatment Recommendations (CoSTR)", der die Ergebnisse systematischer Übersichten über zahlreiche Fragen der Reanimation einbezog. Die Leitlinien definieren jedoch nicht den einzigen Weg. Vielmehr repräsentieren sie die weithin akzeptierte Ansicht, wie Reanimation wirkungsvoll und sicher durchgeführt werden kann. Was sich wirklich geändert hat und ob derzeit angewandte Behandlungsabläufe dadurch als unsicher oder unwirksam gelten müssen, erläutert Moritz Hippe.
Leitet die MED-ECOLE. Als Sprecher der "Arbeitsgemeinschaft Rettungsassistentenschulen Deutschland" (AgRD) und Vorstandsmitglied des "Deutschen Berufsverbandes Rettungsdienst" (DBRD) ist er an wichtigen Weichenstellungen im Rettungsdienst beteiligt.
Sein Vortrag gibt Einblick in die Fortschritte zur Novellierung des Rettungsassistentengesetzes. Seit mehr als 18 Jahren fordern Verbände und Organisationen daran Ausbesserungen. Nach unzähligen Anläufen scheint es jetzt voran zu gehen - ein Bericht aus den Expertenrunden im Bundesministerium für Gesundheit (BMG).
Sind erfahrene Dozenten. Sie gehören dem Leitungsteam der MED-ECOLE als pädagogische Leiter an. Ihr gemeinsamer Vortrag befasst sich mit neuen Ansätzen zur Vermittlung rettungsdienstlicher Kenntnisse und Fähigkeiten. Sie stellen moderne Formen der Gruppenarbeit vor, erläutern den Umgang mit technischen Neuerungen für den Unterricht. Dabei kommen Powerpoint, interaktive Boards und Hörsaal-Clickers zum Einsatz.
Gehört zum Kollegium der MED-ECOLE. Er ist Rettungsassistent mit Zusatzausbildung als PHTLS-Instruktor. In seinem Vortrag berichtet er von seinen Erfahrungen in der Rettungsdienstpraxis. Die aktuellen ERC-Guidelindes verleihen der intra-ossären Medikamentengabe erneut einen hohen Stellenwert. Dieser Vortrag vermittelt die Gründe und stellt drei Systeme zur Anlage eines IO-Zugangs vor.
Mit freundlicher Unterstützung der Fa. MeetB, Potsdam
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Tel.: 0431 32 903-3
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Mail: info@med-ecole.de
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