
Darunter sind Kliniken. Aber auch Vertreter norddeutscher Rettungswachen nahmen teil. Sie reisten dafür sogar aus Hannover und Mecklenburg-Vorpommern an. Schulleiter Ingo Kolmorgen äußerte sich sehr zufrieden über die Resonanz auf seine Fachtagung für Rettungsdienstler. Sie stand unter dem Titel "ERC 2010 mit Bolzenschuss und Bohrer".
Schulleiter Ingo Kolmorgen eröffnet das SymposiumBei der Begrüßung durch Schulleiter Ingo Kolmorgen waren die Reihen des Hörsaals bereits gut besetzt. Zum ersten Symposium des Jahres 2011 an der MED-ECOLE hatten sich gut achtzig Teilnehmer offiziell angemeldet. Gekommen waren 105. Dieses starke Publikumsinteresse spornte die vier Referenten an.
Moritz Hippe stellte die wichtigsten Neuerungen bei den ERC-Guidelines vor und behandelte Fragen nach der Wirksamkeit zukünftiger wie derzeit angewandter Behandlungsabläufe. Danach ging es um die Fortschritte bei der Novellierung des Rettungsassistentengesetzes. Ingo Kolmorgen berichtete über den aktuellen Stand der in Berlin geführten Gespräche. Besonders interessiert waren die Zuhörer zu erfahren, wie sich die Ausbildung zukünftig verändern wird und ob ältere Absolventen sich auf Nachprüfungen einstellen müssen.
Bevor Hörsaalclickers zwecks Abstimmung über Fragen zum Herz-Kreislauf-System die Runde machten und Stefanie Dieing mit Kevin Siewertsen zur Vorstellung moderner pädagogischer Ansätze kam, ging es in die Mittagspause. Auf ihre Kosten ließ die MED-ECOLE Fingerfood und Getränke servieren. Rettungsdienstler, die sich sonst bloß unter Stress im Einsatz begegnen, nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Visitenkarten wurden über die Stehtische gereicht, Kontakte erneuert und ausgebaut. Es kam der Eindruck auf, die Entfernungen in Norddeutschland seien an diesem Tag etwas geringer geworden.
Nach dem wissenschaftlichen Vortrag der beiden MED-ECOLE Pädagogen ging es auf fachlich hohem Niveau weiter. Konstantin Keunecke griff in seinem Vortrag das aktuelle Thema der intraossären Punktion auf. Wer wollte, konnte später die Praxis am Testknochen erproben oder am Übungsphantom tätig werden. Dieses Angebot wurde begrüßt und reichlich genutzt.
Zum Abschluß des kostenlosen Symposium erhielten alle ihre Bescheinigung über die erste rettungsdienstliche Pflichtfortbildung für das Jahr 2011. "Eine tolle Sache", freute sich eine der Teilnehmerinnen.
Wenige Plätze blieben frei auf den beiden Tribünen des Hörsaals
Freuten sich über das starke Interesse: die ReferentenLehrgangskosten Termine FörderungOnlinebwerbungKontakt
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