
In Deutschland wurde AMLS im Oktober 2010 unter dem Dach des Deutschen Berufsverbandes Rettungsdienst e.V. (DBRD e.V.) eingeführt. Mit dem AMLS-Konzept wurde die Lücke zwischen dem PHTLS-Konzept zur Behandlung von Traumapatienten, Konzepten für die Behandlung pädiatrischer Patienten und Reanimationskursen geschlossen und eine systematische Struktur zur Versorgung der großen Gruppe internistisch und neurologisch erkrankter Notfallpatienten nach aktuellen medizinischen Standards geschaffen.
Der Kurs schult das rasche Erkennen und Behandeln stabiler, potentiell instabiler oder instabiler Patienten bei präklinischen medizinischen Notfällen. Berücksichtigt werden sämtliche Aspekte der internistischen Medizin. Ferner vertieft diese Fortbildung Kenntnisse der Physiologie und Pathophysiologie. Ziel ist das effektivere Vorgehen in medizinischen Notfallsituationen.
Anhand von Fallbeispielen werden Atemwegsmanagement, Versorgung von Patienten mit cerebralem Ereignis, Vergiftungserscheinungen, kardialen Problemen, respiratorischer Insuffizienz, Schockzeichen, Infektionskrankheiten, Bauchschmerzen und Blutung betrachtet. Trainiert wird dabei die gezielte Befragung von Patienten. Wer gelernt hat, Verdachtsprognosen zu fokussieren, kann rascher von einer möglichen in die wahrscheinliche Verdachtsdiagnose wechseln.
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24106 Kiel
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Mail: info@med-ecole.de
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